Monatliche Bilanzstatistik - Mindestreserven 04.11.2010 Rundschreiben 40/2010

04.11.2010

Originaldokument öffnen

Zusammenfassung

Es handelt sich um ein Rundschreiben Nr. 40/2010 der Deutschen Bundesbank zur Monatlichen Bilanzstatistik mit Schwerpunkt Mindestreserven, adressiert an alle Banken (MFIs) sowie die Rechenzentralen der Sparkassen und Kreditgenossenschaften. Das Schreiben datiert vom 4. November 2010 und bezieht sich auf die bevorstehende Euro-Einführung in Estland sowie deren Auswirkungen auf die Mindestreserveberichterstattung. Inhaltlich erläutert es, dass aufgrund des EZB-Beschlusses EZB/2010/18 vom 26. Oktober 2010 Verbindlichkeiten gegenüber mindestreservepflichtigen Instituten in Estland bereits für die Berichtsmonate Oktober und November 2010 in Anlage H der monatlichen Bilanzstatistik vom Reserve-Soll abgezogen werden können. Zugleich wird klargestellt, dass der Euro-Beitritt Estlands in den Hauptvordrucken und übrigen Anlagen zur Monatlichen Bilanzstatistik erst ab dem Berichtsmonat Dezember 2010 nachvollzogen wird, wodurch für Oktober und November 2010 Abweichungen zwischen Anlage H und den übrigen Vordrucken entstehen können. Für diese Übergangsmonate wird darauf hingewiesen, dass eine formale Abstimmung der betroffenen Positionen erst wieder ab Dezember 2010 möglich ist. Institute, die von der beschriebenen Option Gebrauch machen wollen, werden um eine kurze Anzeige per E-Mail an die Adresse [email protected] gebeten. Das Rundschreiben verweist ergänzend auf die entsprechende Pressemitteilung der EZB, die über die Internetseite der Bundesbank abrufbar ist.