O1

24.09.2026 Ausgabe 2022-01 frühere Version

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Zusammenfassung

Dies ist ein Meldevordruck der Deutschen Bundesbank (Anlage O1) zur Monatlichen Bilanzstatistik für Forderungsverkäufe und -käufe außerhalb von Verbriefungstransaktionen. Die Fassung ist mit „O1, Blatt 1/2, 01.2022“ datiert und gilt für monatlich meldepflichtige Banken (MFIs), bezogen auf Forderungsgeschäfte im Berichtsmonat. Inhaltlich werden aggregierte Salden von Forderungsverkäufen und -käufen nach Auswirkungen auf die Bilanz (Kennziffer 905) und Art des Geschäftspartners (Kennziffer 906) sowie nach Laufzeitbändern und Produktarten (Wechselkredite, Buchforderungen) in Tausend Euro erhoben. Die Anlage differenziert die Schuldner u. a. in inländische Banken (MFIs), ausländische Banken im Euro- und Nicht-Euro-Raum, Versicherungsunternehmen, Investmentvermögen, übrige Finanzierungsinstitutionen, Unternehmen, Privatpersonen, Organisationen ohne Erwerbszweck sowie öffentliche Haushalte mit zahlreichen Kennziffern (z. B. 900, 110, 200, 400, 500, 860). Es werden spezielle Unterpositionen wie Konsumentenkredite (z. B. Kennziffer 124/421), Kredite für den Wohnungsbau (125/422), sonstige Kredite (126/423) und Kredite an wirtschaftlich selbständige Privatpersonen gesondert ausgewiesen. Die definitorische Abgrenzung der Forderungsarten verweist auf die Aktivpositionen 061/071 bzw. 062/072 und die Laufzeitlogik entspricht der Systematik der Anlagen B1 und A1 der Bilanzstatistik. Rechtliche und definitorische Details zu den Kennziffern werden auf die „Statistische Sonderveröffentlichung 1, Bankenstatistik Richtlinien“ der Deutschen Bundesbank verwiesen. Eine Fußnote stellt klar, dass Kreditverkäufe mit positivem und Kreditkäufe mit negativem Vorzeichen in den Meldesaldo einfließen und dass reine Servicing-Transaktionen ohne Forderungskauf/-verkauf ausschließlich in Anlage Q1 zu melden sind. Die beiden Blätter der Anlage O1 sind als eine Einheit zu behandeln, auch in Bezug auf die Angaben zu den Kennziffern 905 und 906.

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