M1
Zusammenfassung
Es handelt sich um ein Meldevordruck-Formular der Deutschen Bundesbank mit der Bezeichnung Anlage M1 zur Monatlichen Bilanzstatistik. Die Fassung ist mit „(M1, Blatt 1/2) 01.2022“ datiert und erfasst Forderungen an Banken und Nichtbanken, getrennt nach Inland und Ausland sowie nach verschiedenen Schuldnergruppen. Inhaltlich werden Notional Cash Pooling Positionen aus fiktivem Cash-Pooling in Tausend Euro gemeldet, die in den Meldeschemata A1 bzw. B1/B3 (für Bausparkassen: A1‑BAUSP, B1‑BAUSP) in Spalte 01 (bzw. 01 und 02) enthalten sind. Die Positionen bilden aggregierte Forderungen gegenüber inländischen Banken (MFIs, Kennziffer 900), inländischen Nichtbanken (u. a. Versicherungsgesellschaften 612, Altersvorsorgeeinrichtungen 712, Unternehmen 110, Privatpersonen 120, öffentliche Haushalte 200) und entsprechenden Summen (z. B. 800, 290, 100). Blatt 2 setzt die Gliederung für ausländische Schuldner fort und unterscheidet Auslandsbanken (910, 920, 930) sowie ausländische Nichtbanken nach Sitz im Eurosystem bzw. außerhalb, inklusive detaillierter Unternehmens-, Privatpersonen- und öffentlichen Haushaltspositionen (z. B. 300, 400, 500, 950, 980). In einer Fußnote wird festgehalten, dass das Meldeschema M1 nur bei Überschreitung eines Schwellenwertes zu melden ist, mit Verweis auf HV22.523. Weitere Fußnoten präzisieren, dass sich die Verweise auf die Meldeschemata A1-BAUSP und B1-BAUSP für Bausparkassen beziehen und dort bestimmte Spalten (01 und 02) zu berücksichtigen sind.