C1

23.09.2026 Ausgabe 2014-12 frühere Version

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Zusammenfassung

Dies ist ein von der Deutschen Bundesbank veröffentlichter Meldevordruck (Anlage C1) zur Monatlichen Bilanzstatistik für Verbindlichkeiten gegenüber Nichtbanken (Nicht-MFIs). Die Fassung ist mit „Stand Ende“ und „12.2014“ gekennzeichnet und richtet sich an meldepflichtige Kreditinstitute (Banknummer, Prüfziffer, Name, Ort). In Anlage C1 werden Verbindlichkeiten ohne Spareinlagen gemäß Passiva 222 nach Fälligkeit (täglich fällig, mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist, insgesamt) und nach Gläubigergruppen gegliedert. Das Formular unterscheidet detailliert inländische Nichtbanken, u. a. Versicherungsgesellschaften (612), Altersvorsorgeeinrichtungen (712), sonstige Finanzierungsinstitutionen (113), Unternehmen (110) und Privatpersonen (120) sowie Organisationen ohne Erwerbszweck (130). Öffentliche Haushalte werden getrennt für Bund (210), Länder (220), Gemeinden und Gemeindeverbände (230), Sozialversicherung (250) und Extrahaushalte (211, 221, 231, 251) ausgewiesen, die zusammen die inländischen öffentlichen Haushalte (200) bilden. Daneben werden ausländische Nichtbanken mit den Positionen Unternehmen und Privatpersonen (421) sowie öffentliche Haushalte (422) erfasst, die zur Gesamtposition „Ausländische Nichtbanken“ (400) aggregiert werden. Die Summe aller Verbindlichkeiten gegenüber Nichtbanken wird in Zeile 500 ausgewiesen, ergänzt um nachrichtliche Angaben zu Verbindlichkeiten mit vereinbarter Kündigungsfrist (600) und besonderen Kündigungsrechten bei Repo-Geschäften (700, 800). Für Repo-Verbindlichkeiten sind eigene Spalten (05, 06) sowie spezielle „darunter“-Positionen vorgesehen, etwa gegenüber Verbriefungszweckgesellschaften (118, 425), Zentralen Gegenparteien (116, 424) und Finanzhandelsinstituten (626, 426). Fußnoten präzisieren die Abgrenzungen, z. B. die Einbeziehung von Einzelkaufleuten, Sondervermögen und Extrahaushalten von Bund und Ländern sowie die Definition von Extrahaushalten als FEU der öffentlichen Hand, die Nichtmarktproduzenten sind.

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