P1B
Zusammenfassung
Es handelt sich um den Meldevordruck „Anlage P1B“ der Deutschen Bundesbank zur Monatlichen Bilanzstatistik für traditionelle Verbriefungen als Ergänzung zur Anlage P1. Die Fassung ist mit „Stand Ende“ und „01.2022“ datiert und betrifft monatlich zu meldende Bestände aus traditionellen Verbriefungstransaktionen ohne Bilanzabgang aus eigenen Forderungsverkäufen als Originator. Für jede einzelne Verbriefungstransaktion ist eine separate Anlage P1B zu erstellen, einschließlich der Angaben zur Verbriefungstransaktion in den Positionen 901 bis 909 (bankinterne Kenn-Nummer, Name/Firma, Anschrift, Sitzland-ISO-Code, Servicing, Fallgruppe der Verbriefungsdefinition). Inhaltlich werden Wechselkredite und Buchforderungen (definitorische Abgrenzung gemäß Aktiva 061/071 bzw. 062/072) nach Laufzeiten sowie nach Schuldnergruppen und Sitz (Inland, andere Mitgliedsländer des Eurosystems, außerhalb des Eurosystems) gegliedert, unter anderem Banken (MFIs), Versicherungsunternehmen, Finanzierungsinstitutionen, Verbriefungszweckgesellschaften, Unternehmen, Privatpersonen und Organisationen ohne Erwerbszweck. Die Positionen umfassen u. a. inländische Banken (MFIs) inklusive Deutsche Bundesbank, ausländische Banken nach Eurosystem-Zugehörigkeit, inländische und ausländische Nichtbanken mit detaillierter Unterteilung nach öffentlichen Haushalten, Unternehmen, Privatpersonen und Spezialgruppen wie Verbriefungszweckgesellschaften. In den Fußnoten werden definitorische Abgrenzungen und Verweise genannt, etwa auf die IDW-Stellungnahme „IDW RS HFA 8“, die Systematik der Anlagen B1 und A1, die Richtlinien „Statistische Sonderveröffentlichung 1“ sowie das Verzeichnis der Länder und Kennzifferbeschreibungen. Zusätzlich ist die Behandlung von Veränderungen durch Bewertungskorrekturen im Berichtsmonat (Abschreibungen -, Zuschreibungen +) geregelt, und es wird klargestellt, dass Blatt 1 und Blatt 2 der Anlage P1B eine Einheit bilden und gemeinsam auszufüllen sind.