B1B
Zusammenfassung
Es handelt sich um das Meldeformular „Anlage B1B – Forderungen an Nichtbanken (Nicht-MFIs)“, eine Ergänzung zu Anlage B1 der Monatlichen Bilanzstatistik der Deutschen Bundesbank. Der Stand des Vordrucks ist 01.2022 und er erfasst inländische und ausländische Nichtbanken, untergliedert nach Unternehmen, Privatpersonen, Organisationen ohne Erwerbszweck sowie öffentlichen Haushalten. Inhaltlich werden Veränderungen der Forderungen durch Bewertungskorrekturen im Berichtsmonat in Tsd. Euro erfasst, nach Laufzeitbändern (bis 1 Jahr, über 1 bis 5 Jahre, über 5 Jahre) und verschiedenen Forderungsarten wie Buchforderungen (Aktiva 071), Wechselkredite, Wechseldiskontkredite, Treuhandkredite, Konsortialkredite und Reverse-Repo-Geschäfte. Die Schuldner werden u. a. in Versicherungsgesellschaften (Pos. 612), Altersvorsorgeeinrichtungen (712), Investmentvermögen (613/614), übrige und sonstige Finanzierungsinstitutionen (713, 626, 613+713), sonstige Unternehmen (114), Privatpersonen (121–123) sowie Organisationen ohne Erwerbszweck (130/131) und inländische öffentliche Haushalte (Bund, Länder, Gemeinden, Sozialversicherung; Pos. 210–251, 200/201) untergliedert. Für ausländische Nichtbanken werden Unternehmen und Privatpersonen (Pos. 421–426) sowie öffentliche Haushalte (422) erfasst, die zusammen die Auslandsposition 400 und anschließend die Gesamtsumme der Nichtbanken (Pos. 500 = 300 + 400) bilden. Fußnoten erläutern u. a. die sektorale Untergliederung der Wechsel, die Einbeziehung von Einzelkaufleuten, Sondervermögen und Extrahaushalten sowie die Definition von Extrahaushalten (FEU) als „Nichtmarktproduzenten“ und verweisen auf den Branchenschlüssel 660 der Kundensystematik. Eine Änderung im Vergleich zu anderen Formularen ist der spezifische Fokus auf Veränderungen durch Bewertungskorrekturen (Abschreibungen -, Zuschreibungen +) im Berichtsmonat bei Forderungen an Nichtbanken.