Hinweise und Beispiele zum Ausweis von Verbriefungstransaktionen und sonstigen Kreditverkäufen / -käufen in der BISTA 257 KB, PDF

09.07.2009

Originaldokument öffnen

Zusammenfassung

Es handelt sich um ein von der Deutschen Bundesbank veröffentlichtes Hinweisdokument mit Beispielen zur Ausweisung von Verbriefungstransaktionen und sonstigen Kreditverkäufen/-käufen in der Monatlichen Bilanzstatistik (BISTA). Die Endversion datiert vom 9. Juli 2009 und bezieht sich auf die Neufassung der EZB-Verordnung zur monatlichen Bilanzstatistik mit Anwendung ab dem Meldetermin Dezember 2009 für meldepflichtige Banken (MFIs). Inhaltlich werden definitorische Abgrenzungen (u.a. Verbriefungszweckgesellschaft/FVC, „Verbriefung“, „Servicer“, Kreditverkauf/-kauf) sowie Begriffskonventionen für die BISTA-Positionen HV12 179, HV12 181 und HV12 182 sowie die Bestandsposition HV11 071 erläutert. Das Dokument beschreibt detailliert die Auswirkungen verschiedener Transaktionstypen („off-balance-true-sale“ und „on-balance-true-sale“, mit bzw. ohne Servicing) auf die BISTA-Hauptvordrucke HV11/HV12 und die Anlagen O1, O2, P1 und S1 einschließlich der Verwendung der Meldeposition 905 und zugehöriger Kennziffern. Es enthält zahlreiche Standard- und Sonderbeispiele zu Kreditverkäufen an FVCs und sonstige Nicht-MFIs sowie zu Kreditportfoliokäufen und reinen Servicing-Übernahmen, jeweils mit tabellarisch dargestellten Buchungs- und Meldefolgen über mehrere Monats- und Quartalsstichtage. Rechtlich und definitorisch wird insbesondere auf die Solvabilitätsverordnung (§ 226 Abs. 1 und 2 SolvV), die Stellungnahme „IDW RS HFA 8“ des Instituts der Wirtschaftsprüfer, das Bundesbank-Rundschreiben Nr. 18/2009 und die Bundesbank-Mitteilung Nr. 8002/2009 verwiesen. Am Ende werden die Endversionen des BISTA-Hauptvordrucks HV12 und der Anlagen O1, O2, P1 und S1 (Stand 06.2009) mit ihrer detaillierten Gliederung nach Schuldnergruppen, Laufzeiten und EWU-/Auslandsabgrenzung sowie den Angaben zur einzelnen Verbriefungstransaktion (Kennnummer, Sitzland, Servicing-Kennziffer, Fallgruppe) dargestellt.