Guidelines on the reconciliation of FINREP/COREP and statistical reporting (CEBS)

03.02.2010 Ausgabe February 2010

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Zusammenfassung

Dieses Dokument ist ein von der Europäischen Zentralbank veröffentlichtes „methodological manual“ zur Überbrückung zwischen MFI-Bilanz- und Zinsstatistik einerseits und den CEBS‑Leitlinien zu FINREP und COREP andererseits. Es handelt sich um die Ausgabe vom Februar 2010, die auf Datenstand 14. September 2009 beruht und den Rechts- und Methodikstand der damals gültigen BSI- und MIR-Verordnungen sowie der vorgeschlagenen FINREP-Änderungen von März 2009 abbildet. Inhaltlich beschreibt das Handbuch die Ziele, Strukturen und methodischen Unterschiede von BSI, MIR, FINREP und COREP, analysiert u.a. Konsolidierungskreise, Bewertungsregeln, Gegenparteiklassen, Laufzeit- und Instrumentenabgrenzungen und enthält drei Brückenberichte (BSI‑FINREP, BSI‑COREP, MIR‑COREP/FINREP) sowie umfangreiche Annex-Tabellen zur Zuordnung einzelner Positionen. Es verweist auf zentrale Rechtsgrundlagen wie die BSI‑Verordnung (z.B. ECB/2008/32), die MIR‑Verordnung, die Banking Accounts Directive 86/635/EWG, das europäische Rechnungslegungssystem ESA 95/SNA 93, IAS/IFRS (u.a. IAS 27) sowie die Kapitalanforderungsrichtlinie (CRD) und die Basel‑II‑Vorgaben zu Eigenmitteln und operationellem Risiko. Ein wesentlicher Teil des Dokuments beschreibt den von der JEGR entwickelten Klassifikations- und Datenbankansatz, mit dem statistische und aufsichtsrechtliche Meldeanforderungen systematisch verknüpft werden, einschließlich Brückentabellen BSI–FINREP und BSI–COREP (einschließlich Kredit‑, Markt‑, Eigenmittel- und Verbriefungsrisiko). Im Annex wird zudem der Anwendungsumfang von IAS/IFRS, FINREP und COREP nach EU‑Mitgliedstaaten dargestellt und eine systematische Bewertung der Verknüpfbarkeit von BSI‑Positionen mit COREP‑Anforderungen – insbesondere beim operationellen Risiko – vorgenommen, wobei für letzteren Bereich explizit keine direkten Links festgestellt werden. Das Handbuch dokumentiert konkrete Harmonisierungsvorschläge der JEGR, etwa zur Angleichung von Instrumenten‑ und Sektorendefinitionen (z.B. „debt securities“, „non‑financial corporations“, „households“), zur Anpassung der sektoralen Gegenparteiklassifikation in FINREP und zu Regeln für Transaktionsaufzeichnungen, die von CEBS bereits teilweise in den überarbeiteten FINREP‑Templates von Dezember 2009 umgesetzt wurden. Es wird festgehalten, dass die JEGR‑Mandate über September 2009 hinaus verlängert werden sollen, um das Bridging‑Manual und die relationale Datenbank laufend an Änderungen von COREP, FINREP, IAS 39 und den statistischen Anforderungen anzupassen und so dauerhaft Synergien und Entlastungen im Meldewesen der Kreditinstitute zu erzielen.