Guidelines on the reconciliation of FINREP/COREP and statistical reporting (EBA)

09.05.2014 Ausgabe May 2014

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Zusammenfassung

Dieses Dokument ist ein von der Europäischen Zentralbank herausgegebenes Methodological Manual zur Überleitung (Reconciliation) zwischen statistischen Meldungen (MFI-Bilanz-, Zins- und Wertpapierbestandsstatistik) und dem aufsichtsrechtlichen Reporting nach EBA-ITS (FINREP/COREP). Es handelt sich um die dritte Auflage („Third edition“) mit Stand Mai 2014 und richtet sich an Kreditinstitute (MFI-Sektor, insbesondere Banken) im EU-/Euroraum-Kontext. Inhaltlich beschreibt das Manual Zweck, Struktur und Verknüpfungen zwischen der BSI-Statistik, MIR und SHS einerseits und FINREP-/COREP-Taxonomie andererseits, inklusive detaillierter Instrumenten- und Sektorabgleiche, Wertansätze, Durchflusstatistiken und spezifischer Themen wie Verbriefungen, Großkredite, Eigenmittel und operationelles Risiko. Es dokumentiert die vom Joint Expert Group on Reconciliation (JEGR) entwickelte Klassifikations- und Brückensystematik (Handbuch plus relationale DPM-Datenbank) und listet im Anhang ausführliche Brückentabellen z.B. zwischen BSI-Positionen und FINREP-/COREP-Templates für Cash, Kredite, Schuldverschreibungen, Investmentfondsanteile, Eigenkapital, nichtfinanzielle Vermögenswerte, Derivate und aufgelaufene Zinsen. Rechtlich verweist das Manual u.a. auf die ITS zur Aufsichtsberichterstattung nach Verordnung (EU) Nr. 575/2013 (CRR), auf die MFI-Bilanz- und Zinsstatistik-Verordnungen ECB/2013/33 und ECB/2013/34, die SHS-Verordnung ECB/2012/10, die IFRS-Regelwerke (insbesondere IFRS 9, 10, 11, 12) sowie auf Artikel 52, 63 und 483–490 CRR zur Einordnung zusätzlicher Tier‑1/Tier‑2-Instrumente. Es stellt die wesentlichen Unterschiede zwischen statistischem und aufsichtsrechtlichem Reporting (u.a. Konsolidierungsumfang, Host-/Home-Prinzip, Bewertungsmaßstäbe, Sektor-/Residency-Konzepte, Datenanforderungen, Breakdowns) tabellarisch dar und betont, dass es für operationelles Risiko (COREP) keine direkten BSI-Entsprechungen gibt. Neu gegenüber der Vorgängerversion von März 2012 sind insbesondere die Verankerung im EBA-Datenpunktmodell (DPM), die Berücksichtigung der eingeführten ITS auf Supervisory Reporting, aktualisierte IFRS-Änderungen und die Einbindung der neuen SHS-Statistik. Das Manual hebt hervor, dass die aktualisierte Klassifikation regelmäßig gepflegt werden soll, um Harmonisierungspotenziale zu identifizieren, Unterschiede ohne analytische Rechtfertigung abzubauen und damit die Meldebelastung für Institute zu reduzieren.